
Die Gebäudeteile wie die Gewölbekeller wurden damals in Ost-West Richtung errichtet, damit der von Westen kommende Wind immer frische Luft durch die Gewölbe weht. Dieses Naturphänomen sorgt heute noch dafür, dass der Keller optimale Bedingungen für eine schonende Weinbereitung bietet.
Der Keller wurde in zwei Ebenen geteilt, damit die später auftretenden Gärgase abfließen können. Der obere Teil des Kellers wurde damals wie heute als Gärkeller verwendet, der tieferliegende Keller als Reifekeller.
Noch heute profitiert die Familie Völcker von dieser einfachen architektonischen Meisterleistung.
Ein Teil der alten Gewölbekeller wird als Gutsschänke genutzt, in der man regionale Leckereien genießen kann.
Weingut Völcker
Aus einer ehemaligen Mühle entstand das heutige Weingut der Fritz Völcker'schen Gutsverwaltung. In den Anfängen des 16. Jahrhunderts verkauften die ersten Generationen ihre Trauben an den damaligen Johanniterorden bis spätere Generationen um 1800 anfiengen die ersten Weine in eigener Regie zu produzieren.
Anfänglich hat die Familie Völcker neben Reben auch die sogenannte Krapp-Pflanze (lat. Rubia Tinctorum, Färberröte) angebaut und verarbeitet. Die Krapp-Pflanze wurde ausschließlich zur Färbung von Gewänder und Kleider hergestellt.







